Eine kleine Motorradsammlung…

… vielleicht hat jemand Interesse an Wiederbelebung von ein paar Schätzchen.

Die traurige Gewissheit…

Zwischenzeitlich hat sich das Verhalten „weiterentwickelt“, so dass ich meine Fehlerbeschreibung im wesentlichen revidieren muss:
heute sprang der Motor gar nicht mehr an. Batterie voll, Anlasser dreht wie blöde. Motor bockt.
Den 6-Pol-Stecker der LiMa vom Regler getrennt. Motor springt an und läuft ziemlich rund. Stecker wieder dran – Motor geht aus!

LiMa-Deckel ab, Widerstand an den Kupferringen gemessen und S****sse: nur ca. 1 Ohm . Alles klar, oder?
Das wir teuer… 🙁

Und nu? Rotor überholen lassen oder neu/gebraucht kaufen??





Erst das Vergnügen dann die Arbeit

Kurzmitteilung

Nach 1 Woche sorgenfreien Rumdüsens ist das erste Problem beim meiner „neuen“ RC04 aufgetaucht.
Da der Spannungsregler defekt war, bin ich anfangs nur mit Batterie rumgekurvt (Entladung auf ca. 11,9 V) und hab sie anschließend über Nacht geladen. Am Wochenende neuen Spannungsregler eingebaut. Seitdem läuft der Motor im Leerlauf unruhig – besonders wenn Motor kalt.
Phasenstecker vom Spannungsregler abgezogen – Motor läuft wieder wie ein Nähmaschinchen.
Spannungsregler ausgebaut und geprüft – alles i.O.
Regler wieder eingebaut – Motor stottert wieder. Manchmar geht er ganz aus. Erst ab ca. 3000 U/s läuft er wieder rund.

Phasenspannung im Standgas ca. 3 V. Bei 3000 U/s ca. 7 V. Batterie wird geladen. Ladestrom habe ich nicht gemessen.

Kann es evtl. sein, dass die Lichtmaschine den Motor „ausbremst“ – da sie ja zusätzliche Last verursacht? Batterie ist zwar nicht mehr die neueste aber vollgeladen bringt sie noch 12,5V.

Am Kraftstoffsystem kann es eigentlich nicht liegen, da der Motor einwandfrei läuft, solange er aus der Batterie alleine mit Saft versorgt wird und die Lichmaschine erregerspannungsfrei mitläuft.

VW Touareg R5TDI, V6TDI, V10TDI: Zuheizer + Aufrüstkit = Standheizung





Einige Fahrzeuge des VAG-Konzerns werden ab Werk mit sog. Zuheizern ausgestattet, da die modernen Motoren kaum genug Wärme erzeugen um z.B. die Fahrgastzelle zu beheizen oder auf kürzeren Strecken optimale Betriebstemperatur zu erreichen.
Ein Zuheizer springt in der Regel beim Anlassen des Motors automatisch an, wenn die Umgebungstemperatur eine gewisse Grenze unterschreitet.
Bei Kurzstrecken macht das aus zwierlei Hinsicht wenig Sinn, denn 1. Selbst mit Zuheizer erreicht der Motor nicht die optimale Betriebstemperatur und 2. da der Zuheizer bereits nach kurzer Zeit abgeschaltet wird, verkohlt er allmählich und quittiert u.U. schon nach wenigen Monaten den Dienst. Häufiges Qualmen aus dem Zuheizerauspuff deutet häufig auf bevorstehenden Ärger hin.

Das Aufrüsten eines Zuheizers zur (fast) vollwertigen Standheizung ist in vielen Fällen sinnvoll und mit einem relativ geringen Aufwand möglich.
Die günstigste Variante des Aufrüstkits für die Touareg-Motoren  R5TDI, V6TDI und V10TDI ab Fahrgestellnummer WVGZZZ7LZ5D040274 ist ein Kabelbaum inkl. einer Zeitschaltur und kostet um die 200 EUR. Der Kabelbaum besteht aus nur drei Leitungen und kann praktisch in Eigenregie hergestellt werden. Die Zeitschaltur (z.B. eine Webasto 1533) separat kostet um die 70-80 EUR.
Ich habe diese Mühe gescheut und bestellte mir ein komplettes Aufrüstkit hier .

Fachwerkstätten (z.B. Bosch) veranschlagen für die Aufrüstung ca. 2-3 Std., was durchaus realistsch ist. Ich habe ca. 7 Std. gebraucht inkl. Mittagspause und 2-3 Bierchen mit dem Nachbarn :o)

Bevor ich mich ans Werk machte schaute ich mir mehrmals div. Montageanleitungen an. Ich versuchte herauszufinden, wo ich auf Probleme stoßen könnte. Ich schaute mir die betroffenen Bereiche des Fahrzeugs an und laß über die Demontagemethoden der einzelnen Fahrzeugteile.

Bereits im Vorfeld der arbeiten wurde mir klar, dass die größte Herausforderung das Durchführen der Kabel sein würde. Die in einer Montageanleitung vorgeschlagene Vorgehensweise schien mir zu aufwändig u riskant: man solle die Leitungen durch zwei Gummitüllen durchführen: eine im Innenraum (unterm Armaturenbrett, links der Lenksäule) und eine im Wasserkasten (links des Relaiskastens). Dabei hätte man die Gummitüllen anbohren  und mit einem ca. 40-50cm langem Draht wie mit einer Nähnadel die Leitungen dadurch ziehen müssen. Verletzungen von Isolierung hätte ma in Kauf nehmen müssen. Neee, neee, neee, nicht mit mir :o) Ich habe mir eine einfachere Lösung überlegt. Details weiter unten.

Ein heißer Tipp: bevor Du mit Zerlegen von Verkleidungsteilen Deines „Dicken“ anfängst, solltest Du den Innenraum gut aufheizen. So lassen sich die Plastikteile einfacher demontieren. ansonsten könnten die Schnappverschlüsse brechen. In der kalten Jahreszeit sollte man einen Haarfön benutzen, um die jeweiligen Teile auf Temperatur zu bringen. Achtung: hier nicht Übertreiben, da sie sonst schmelzen oder sich verformen. Ich halte meinen 1200 Watt-Haarfön etwa 40 cm vom betroffenen Teil weg und bewege ihn kreisförmig.

Und jetzt zur Sache:

Beim T-Reg die Lenkung vollständig na rechts einschlagen und falls Luftfederung vorhanden, den dicken in Wagenhebermodus versetzen (s. Heft 3.3 „Rat & Tat). Alternativ linkes Vorderrad komplett abmontieren:

Anschließend rechts der Achse einige Schrauben des Innenkotflügels herausschrauben. Eine davon von unten (unterm Schweller – da wo sonst der Wagenheber plaziert wird) Alternativ den kompletten Innekotflügel ausbauen – so habe ich es gemacht – um den nicht ständig zur Seite drücken zu müssen.

Nach Ausbau des Innenkotflügels bietet sich volgendes Bild

Das Gerät in der rechten oberen Ecke mit den zwei großen weißen Etiketten ist der Zuheizer – das Objekt unserer Begierde.

Auf der Oberseite des gerätes befinden Sich zwei Stecker. Als erstes den rechten Stecker entriegeln (von oben drücken) und abziehen. anschließend den linken – für uns relevanten – Stecker beidseits drücken und ebenfalls abziehen. Diese kleine Aufgabe (den linken Stecker abziehen) hat mich sage und schreibe ca. 3/4-Stunde gekostet. Da man den Stecker nicht genau sieht, weiß man nicht genau an welcher Stelle er zusammengedrückt werden muss. Ich habe am oberen Rand versucht um größtmögliche Hebelwirkung zu erzielen, was sich als Fehler erwiesen hat: der Stecker muss auf etwa halber Höhe zusammengedrückt werden und lässt sich dann ganz leicht abziehen und anschließend Gummistopfen aus Pin 1 entfernen.

Jetzt im Fußraum unterhalb der Lenksäule die Verkleidung ausbauen. Vorsichtig den Stecker für die Fußraumbeleuchtung abziehen. Be geöffneter Fahrertür die Seitliche Blende vom Armaturenbrett abziehen.

 

Werkzeugliste:

  • Torx-Schlüssel bzw -Bits
  • extrem flacher und schmaler (ca. 1-1,5 mm) Schlitzschraubendreher
  • Kleiner Akkuschrauber
  • 10er-Schlüssel
  • Bohrmaschine
  • 10er-Holz- bzw. Metallbohrer
  • Stirnlampe bzw. Werkstattlampe
  • Haarfön

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klare Sache…. oder was ist eigentlich Smava?

Es ist etwas seltsamt, dass eine derart selbstverständliche Sache wie „Geld von Mensch zu Mensch“ zu leihen bis dato eher ein Schattendasein fristet…oder besser gesagt: fristete.

Denn Smava hat diesen Jahrtausende alten Brauch nicht nur „wiederbelebt“ aber auch noch nach aktuellen Maßstäben sicherer, kostengünstig, für jeden verständlich und berechenbar gemacht.

Der Service, den Smava bietet, stellt eine typische Win-Win Situation dar: das heißt, dass beide Seiten (Kreditnehmer und Kreditgeber) durch das Geschäft profitieren, solange sie sich an die Spielregeln halten.

Das System ist sehr einfach.
Der Ablauf für Kreditnehmer:

  • Wenn Du Geld für Dein Projekt benötigst, lass dich bei Smava kostenlos registrieren.
  • Nach Freischaltung durch Smava, erstelle eine aussagekräftige Beschreibung Deines Projekts.
  • Füge ein Bild hinzu
  • Gebe den Betrag an, den Du für die Realisierung Deines Projekts benötigst
  • Wähle die Laufzeit (z.Z. stehen Laufzeiten von 36 bzw. 60 Monaten zur Verfügung)
  • Gib an, wiviel Zinsen Du bezahlen möchtest
  • fertig


smava.de - Kredite von Mensch zu Mensch

 

Veröffentlicht unter Smava

Die Entscheidung: Einbau einer Anhängerkupplung – VW Caddy Life

Eine Anhängerkupplung ist eine tolle Sache. Warum – braucht hier nicht erklärt werden (nur einige Beispiele für die Nutzung einer AHK: ziehen eines Boottrailers, Lastenhängers, Wohnwagens, einer Werbetafel, als Basis für einen Fahrradträger) . Außerdem steigert sie den Zeitwert des Fahrzeuges.

Da ich vorhabe, Europa mit einem Wohnwagengespann zu bereisen, habe ich beschlossen eine Anhängerkupplung anzubauen / anbauen zu lassen.

Doch zunächst mussten noch einige Fragen beantwortet bzw. Entscheidungen getroffen werden:

  1. Anhängerkupplung starr, abnehmbar oder schwenkbar?
  2. E-Satz 7-polig oder 13-polig?
  3. welcher AHK-Hersteller? Westfalia, Brink, BOSAL, Aragon oder ein anderer?
  4. AHK selber anbauen oder anbauen lassen? Und wie schaut es mit dem Verlegen der E-Satz-Kabel und das Anschließen aus?


Mein Fahrzeug ist ein VW Caddy Life BJ 2006. Eine starre Anhängerkupplung ist bereits ab ca. 110 EUR zu haben. Eine Abnehmbare kostet etwa das Doppelte. Eine Schwenkbare war zu dem Zeitpunkt für mein Auto nicht erhältlich.

Was spricht für/gegen eine starre bzw. abnehmbare AHK?

Eine starre ist immer sichtbar und verlängert im Prinzip das Fahrzeug um einige cm. Das muss man wiederum beim Rangieren und Einparken beachten, sonst rempelt man schnell andere Verkehrsteilnehmer bzw. Begrenzungspfosten oder sonstiges an. Daher sollte der Kugelkopf zumindest mit einer Schutzkappe ausgestattet sein, der sowohl den Kugelkopf selbst sowie andere Fahrzeuge bzw. Anlagen vor stärkeren Beschädigungen schützt. Manche sagen, dass eine starre AHK einen zusätzlichen Schutz für das eigene Fahrzeug bietet, da z.B. andere Fahrzeuge im Falle eines Auffahrunfalls einfach am Kugelkopf „hängen bleiben“ – nun ja…. vielleicht stimmt das auch. Ob es stimmt, möchte ich nicht ausprobieren.
Ein weiterer Nachteil einer starren AHK ist die Tatsache, dass man sie beim Beladen des Kofferaumes nicht verschwinden lassen kann. Somit sind schmerzhafte Begegnungen mit ihr und blaue Flecken an den Schienbeinen keine Seltenheit.

Eine abnehmbare AHK erscheint auf den ersten Blick als die komfortablere Lösung: sie ist nur da, wenn man sie braucht. Ansonsten lässt man den Kugelkopf im Fahrzeuginneren verschwinden.

Dabei entstehen auch Nachteile: wohin eigentlich mit dem Teil? Es ist relativ sperrig und auch nicht gerade leicht.
Den abnehmbaren AHKs wird auch teilweise komplizierte Handhabung nachgesagt: umständlich einzustecken und wieder zu entnehmen.

Die Frage nach E-Satz lässt sich relativ schnell beantworten. Es kommt auf die Nutzungsart an. Wer nur einen „normalen“ Lastenhänger ziehen oder einen Fahrradträger auf die Anhängerkupplung montieren möchte, braucht nur einen 7-poligen E-Satz. Wer außerdem noch vor hat im Urlaub einen Wohnwagen dranzuhängen, braucht auf jeden Fall einen 13-poligen.


Man sollte möglichst drauf achten, dass der E-Satz speziell für das jeweilige Fahrzeug bestimmt ist, ein sog. fahrzeugspezifischer E-Satz. Ein solcher E-Satz lässt sich in der Regel einfacher verlegen und anschließen.

Was die AHK-Hersteller angeht, konnte ich anhand div. Bewrtungsportale bzw. Foren keine gravierenden Unterschiede bzgl. Qualität und Ausstattung feststellen. Wie auch bei Automarken gibt es hier unterschiedliche Meinungen – ungefähr so viele wie Hersteller / Marken.

Einige bekanntere Hersteller sind: Westfalia, Brink, Bosal, Bertelshofer, Oris – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Nun, wahrscheinlich der schwierigste Teil der Entscheidung. Anbauen lassen oder selber machen?

Ich habe mir Angebote versciedener Werkstätte zukommen lassen. Das Spektrum war relativ breit: von ca. 300 EUR bis ca. 800 EUR – alleine für die Montage. Bzw. von ca. 600 EUR bis ca. 1200 EUR inkl. AHK & E-Satz (13-polig).
Leider waren in den meisten Komplettangeboten keine Angaben über AHK- bzw. E-Satzhersteller enthalten, so dass man u.U. eine sprichwörtliche Katze im Sack kaufen würde.
Letztendlich habe ich beschlossen, die AHK selbst zu montieren und den Kabelbaum zu verlegen sowie anzuschließen.

Zum Glück war es gar nicht so schwer wie befürchtet und ich habe mehrere hundert EUR gespart sowie mein Auto etwas genauer kennengelernt.

Eine von mir erstellte Anleitung reichlich bebildert findest Du hier